Die Geschichte der Eika
Kerzenmanufaktur Fulda

AltbauAls einer der ersten Kerzenhersteller Europas fand Eika 1824 in Fulda ihren Ursprung in der Firma Berta, gegründet von Franz Emil Berta. Durch Max Eickenscheidt – ein weiteres Familienmitglied – erwuchs ein neuer Fertigungszweig: die Eickenscheidter Wachswarenfabrik. Ebenfalls mit Sitz in Fulda, entwickelte sie sich rasch zur Perle der Wachswarenindustrie.

Traditionell ist Fulda Zentrum der Kerzenherstellung. Die industrielle Fabrikation begann im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts und fortan entwickelte sich Fulda zum Mittelpunkt der deutschen Wachswarenindustrie. Zeitweilig kamen bis zur Hälfte aller deutschen Kerzen aus Fulda.

Kerzenmanufaktur 021935 wurde die aus dem Familiennamen Eickenscheidt abgeleitete Abkürzung „Eicka” als Markenkennzeichen eingeführt.
Mit dem Zweiten Weltkrieg stockte jedoch die Produktion und Eickenscheidt stand zum Verkauf.

Zu diesem Zeitpunkt hatte der Neusser Öl- und Fetthändler Leo Brand (1896-1982) eine Vision: Seine Rohstoffe sollten zu feinsten Kerzen verarbeitet werden. Er war von dieser Idee so überzeugt, dass er sogar noch während der Kriegsjahre die Fabrik übernahm. Bis 1963 behielt er den Markennamen „Eicka“ bei und änderte dann lediglich seine Schreibweise in „EIKA“ ab. Die Öffnung für internationale Märkte, vor allem den amerikanischen, erforderte eine einfache Schreibweise. Mit diesem femininen Namen und einem goldenen Etikett ausgestattet, sollten seine Kerzen den Markt und die Herzen der zum größten Teil weiblichen Kunden erobern.

Kerzenmanufaktur 03Das goldene Etikett steht auch heute noch als Symbol für Kerzen höchster Qualität und macht Eika zu einer der bekanntesten Kerzenmarken Deutschlands.